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Montag, 6. Juli 2015
{UNTERWEGS} in Istrien - Anreise, Unterkunft, Dvigrad & Rovinj
"Für eine Woche in den Sommerurlaub fahren ist viel zu wenig", habe ich immer gesagt. Und es ist in der Tat zu kurz. Urlaub ist generell immer zu kurz. Es ging sich dieses Jahr aber einfach nicht anders aus und eine Woche ist trotzdem besser als keine!
In dieser einen Woche haben wir aber doch einiges erlebt und das möchte ich euch in den nächsten Posts zeigen!
Dienstag, 9. Juni 2015
{UNTERWEGS} an der kroatischen Küste
In nicht mal mehr drei Wochen geht es für uns auf Urlaub! Das diesjährige Ziel: Istrien/Kroatien. Im Zuge meiner Reisevorbereitungen, die für mich gar nicht früh genug beginnen können, bin ich zufällig über meine erste Kroatien-Reise gestolpert, die mich 2003 mit einigen Zickzack-Zwischenstops von Dubrovnik nach Split geführt hat. Und dahin möchte ich euch heute ein wenig mitnehmen!
Donnerstag, 12. Februar 2015
{UNTERWEGS IN} Ρόδος (Rhodos) - Part X - Epta Piges
Im heutigen letzten Teil meines Urlaubsrückblickes nehme ich euch auf den letzten Ausflug, den wir auf Rhodos gemacht haben, mit: zu den Sieben Quellen (Epta Piges).
Freitag, 2. Januar 2015
{UNTERWEGS IN} Ρόδος (Rhodos) - Part IX - Feraklos & Agathi Beach
Dass Rhodos eine "Burgen-Hochburg" ist, habe ich schon an mehreren Stellen erwähnt. Um diese Aussage zu untermauern nehme ich heute zu einer weiteren beeindruckenden Festungen mit: Feraklos - und als Abschluss zeige ich euch noch den wunderschönen Agati Beach!
Montag, 15. Dezember 2014
Adventmarkt in den Blumengärten Hirschstetten
Gestern waren wir mit den Kindern am Adventmarkt in den Blumengärten Hirschstetten. Für uns eigentlich eine kleine Weltreise, aus dem 23. in den 22. Bezirk, quasi quer durch Wien. Aber über die Tangente waren wir dann doch recht schnell drüben.
Freitag, 12. Dezember 2014
Freitag, 21. November 2014
{UNTERWEGS IN} Ρόδος (Rhodos) - Part VII - Mojito Beach
Eigentlich wollte ich euch im heutigen Post Rhodos' Surf-Hot-Spot zeigen, ich habe mich nun aber doch anders entschieden und zeige euch stattdessen meinen allerliebsten Lieblingsstrand auf der Insel: Mojito Beach!
Donnerstag, 13. November 2014
{UNTERWEGS IN} Ρόδος (Rhodos) - Part VI - Kamiros, Kritinia Castle und Copria Beach
Unser Ausflug in den Nordwesten der Insel zu den Ausgrabungen von Kamiros, der Ruine Kritinia und dem abschließenden Erholen am Strand von Copria hat mir besonders gut gefallen. Genau das richtige Verhältnis zwischen Kultur und Entspannung (sofern das mit zwei kleinen Kindern eben geht)! Das absolute Highlight des Tages war aber wohl die abenteuerliche Fahrt auf den höchsten Berg der Insel!
Mittwoch, 22. Oktober 2014
{UNTERWEGS IN} Ρόδος (Rhodos) - Part V - Rhodos-Stadt
Das Wetter ist inzwischen der Jahreszeit entsprechend herbstlich, novemberlich geworden. Je grauer und kühler es draussen wird, desto lieber verschwinden meine Gedanken ins Warme! Und deswegen nehme ich euch heute einfach virtuell ins Warme mit, in die Hauptstadt von Rhodos: Rhodos-Stadt.
Donnerstag, 9. Oktober 2014
{UNTERWEGS IN} Ρόδος (Rhodos) - Part IV - Im Tal der Schmetterlinge
Ein Ausflug auf Rhodos, den man auf jeden Fall gemacht haben muss, ist das im Nordwesten der Insel gelegene Petaloudes, das Tal der Schmetterlinge.
Sonntag, 21. September 2014
{UNTERWEGS IN} Ρόδος (Rhodos) - Part III - Monolithos & Kap Fourni
Äusserst ärgerlich, wenn man den Text eines Posts schon vortippt, sich freut, dass man es getan hat, weil man sich mit einem Briefkuvert beinahe da Auge ausgestochen hat und kaum sieht und dann durch einen blöden Klick auf den "Rückgängig machen" Button und dem sofortigen automatischen Speichern des blöden Blogger Writers plötzlich alles weg ist...
Wie dem auch sei, der nächste Ausflug ging in den Südwesten der Insel, genauer gesagt nach Monolithos, bekannt für seine im 15 Jahrhundert erbaute Johanniterburg.
Wie dem auch sei, der nächste Ausflug ging in den Südwesten der Insel, genauer gesagt nach Monolithos, bekannt für seine im 15 Jahrhundert erbaute Johanniterburg.
Dienstag, 9. September 2014
{UNTERWEGS IN} Ρόδος (Rhodos) - Part II - Lindos
Unser erster Ausflug hat uns nach Lindos geführt. Da diese Idee gerade im Hochsommer mehrere Leute haben, ist der kleine Ort besonders rund um den Burgberg herum ziemlich belebt und es wuseln an allen Ecken und Enden Touristen herum. Der Grossteil der Leute wird mit Reisebussen angekarrt, besteigt am Fusse der Akropolis ein Eseltaxi und lässt sich für 5 € womöglich auch noch in der ärgsten Mittagshitze über den Serpentinenweg den Berg hinauf kutschieren. Es führt auch ein relativ schattiger Weg durch den Ort hinauf, hier reiht sich ein Souvenir-Shop an den anderen und jeder bietet in etwa den selben Mist an: Kühlschrank-Magnete, Plüsch-Esel, massengefertigte Spitzentischdecken, ha-ha-lustige T-Shirts und luftige antike-inspirierte Kleider und natürlich die obligatorischen Lederschlapfen...
Hat man sich dann im Gänsemarsch hinaufschieben lassen, muss man ein kleines Eintrittsgeld von 6 € bezahlen und kann dann mit all den anderen Touristen die teilweise rekonstruierten Steine und die Aussicht auf den darunter gelegenen Ort, den Strand und das Meer bewundern.
Dienstag, 2. September 2014
{UNTERWEGS IN} Ρόδος (Rhodos) - Part I
Mr. Xoxolat und ich haben lange gegrübelt, wo wir unseren Sommerurlaub verbringen sollen. Definitiv sicher war das Land, Griechenland sollte es sein. Ich wollte eine landschaftlich reizvolle Insel, der Mr. wollte "Steine sehen" und für unsere Kinder sollte das ganze natürlich auch spannend sein. Ich wollte dieses Mal keine Insel, die ich schon gesehen habe (Serifos, Korfu, Lesbos und Samos). Santorin ist ein kleiner Traum von mir, aber eher nicht für kleine Kinder geeignet. Zakynthos ist landschaftlich wunderschön, bietet aber eher wenige "Steine". Kreta fiel für mich von vorne herein schon flach, weil es mir einfach zu gross ist und so ist die Wahl auf Rhodos gefallen.
Die viertgrösste griechische Insel mit ihren über 1.400 m² schien all unsere Wünsche zu vereinen und so haben wir zwei Wochen Rhodos fixiert!
Montag, 1. September 2014
Bye Bye Rhodes! Hello Vienna!
Gestern Nachmittag sind wir nach zwei Wochen hochsommerlichem Rhodos im herbstlichen Wien gelandet. Was für ein Empfang! Von täglich über 30°C ein Temperatursturz von gleich mal 20°C, dazu noch anhaltender Regen und generell ist hier alles grau in grau.
Ich bin aber, ehrlich gesagt, gar nicht mal so traurig darüber, da ich kein sonderlicher Fan von Temperaturen jenseits der 25°C bin. Und eben nach diesen zwei Wochen Hardcore-Sommer tut die Abkühlung ganz gut - auch wenn ich mir für meine letzte Urlaubswoche in Wien doch einen schöneren Ausklang vorgestellt habe...
Wie dem auch sei, ich bin mit dem Auspacken der Reisetaschen, Rucksäcke etc. immer noch nicht ganz fertig, wasche mittlererweile schon die dritte Ladung Schmutzwäsche und komme langsam wieder im Alltag an.
In den kommenden Tagen möchte ich euch noch den einen oder anderen Urlaubsrückblick geben. Ausserdem haben wir inzwischen auch die Hochzeitsfotos vom Fotografen bekommen, mit denen ich ebenfalls einen kleinen Hochzeits-Rückblick geplant habe.
Ich stürze mich jetzt wieder auf meine Wäsche (mindestens drei, wenn nicht sogar vier Ladungen hab ich noch vor mir) und wünsche euch einen guten Start in die neue Woche!
Liebe Grüsse,
Donnerstag, 17. Juli 2014
{UNTERWEGS IN} Norditalien
Zwischen all den Hochzeits- und Urlaubsvorbereitungen habe ich mir einen kleinen Vorgeschmack auf unseren Urlaub auf Rhodos geholt und wieder mal in meinen alten Fotoalben geschmöckert. Dieses Mal war die Norditalien-Reise dran, die ich im September 2000 zusammen mit meinem damaligen Freund gemacht habe. Gut zwei Wochen waren wir unterwegs und haben dabei Hunderte Kilometer mit einem klimaanlagenlosen Auto zurück gelegt. Geschlafen wurde, um den Urlaub möglichst kostengünstig zu halten, im Zelt auf Campingplätzen.
Unser Trip fing schon mal eher bescheiden an, da uns am Vormittag als wir Richtung Süden losfahren wollten gleich mal die Vorderachse des Autos gebrochen ist. Also hiess es erstmal auf die Schnelle einen Mechaniker auftreiben, der uns den Schaden noch am selben Tag reparieren konnte. Wir haben dann tatsächlich einen gefunden und konnten wirklich noch am selben Tag los! Wir haben es allerdings nicht mehr nach Italien geschafft, sondern haben beschlossen einen Stopp am Wörthersee zu machen und haben die Nacht am Campingplatz Strandbad Klagenfurt verbracht.
In der Früh ging's dann endlich weiter und schon nach kurzer Zeit haben wir die italienische Grenze passiert! Unser erstes Ziel in Italien war Cinque Terre, fünf malerische Örtchen direkt an der Küste. Leider kam dann auch die Enttäuschung. Zum einen darf man mit dem Auto (verständlicherweise) nicht in die Orte runter fahren, zum anderen sind sie wahnsinnig Touristenüberlaufen und für jeden Pups musste man bezahlen. So haben wir beschlossen, dass uns die tolle Aussicht auf die Orte reicht und sind dann einfach die Küste weiter südlich gefahren. Nach einer kurzen Rast in La Spezia (wunderhübsche Promenade) haben wir die Nacht dann im nahegelegenen Lerici verbracht.
Am Folgetag ging's dann weiter an der Küste entlang, an Carrara, das für seinen weissen Marmor bekannt ist, vorbei nach Pisa. Obligatorisch ist natürlich der Besuch des Schiefen Turms, der damals allerdings gesperrt war. Wirklich spannend fanden wir das Areal dann eigentlich auch nicht (ausserdem ebenfalls von Touristen überlaufen) und so ging's noch weiter nach San Gimignano. Auch wenn man von diesem Ort noch nichts gehört hat, Bilder davon hat man bestimmt schon mal gesehen. Das mittelalterliche Manhattan zählt wohl neben Florenz und Pisa zu den meistbesuchten Orten in der Toskana. Kein Wunder, denn er ist wirklich beeindruckend! Überall stösst man auf die Geschlechtertürme, die teilweise über 50 m hoch sind!
Für die folgenden Nächte haben wir uns dann am Campingplatz "Michelangelo" einquartiert, der sich etwas ausserhalb von Florenz befindet, dafür aber einen tollen Blick auf die Stadt bietet. Florenz hätte weit mehr als einen ganzen Tag benötigt, aber ich habe zumindest die Nase des Bronze-Ebers Porcellino gestreichelt, was Glück bringen soll =) Nebenbei haben wir uns natürlich auch die übrigen Sehenswürdigkeiten wie den Neptun Brunnen, den berühmten David, die Ponte Vecchio sowie den Domplatz Santa Maria del Fiore angesehen. Leider waren wir aufgrund der Menschenmassen so gut wie nirgendwo drinnen. Inzwischen ist es zum Glück möglich diverse Eintrittskarten schon von zu Hause aus online zu kaufen um sich so ewig lange Wartezeiten zu ersparen.
Wenn man in Florenz ist, kann man auch gleich einen Abstecher nach Verona machen um sich das berühmte (angebliche Eltern) Haus der Julia (Casa di Giulietta) samt dem (nachträglich angebauten) Balkon anzusehen. Hier kann man, wie alle anderen Touristen auch, der Julia an den Busen grapschen. Ansonsten fand ich Verona relativ unspektakulär.
Um nach den vielen gefahrenen Kilometern ein wenig zu relaxen haben wir uns dann wieder Richtung Norden und heimwärts aufgemacht und für zwei Tage in Torbole am Gardasee am Campingplatz Europa niedergelassen. Eine wunderschöne und imposante Umgebung! Die Berge rundherum bieten wirklich eine Wahnsinnskulisse - besonders toll bei starken Gewittern. Nicht. Ich glaube, das war bisher mein mit Abstand grösstes Schreckerlebnis. EVER! Zu dieser Zeit gingen überall sehr starke Gewitter nieder, und umgeben von den hohen Bergen hatte ich das Gefühl, dass das Wetter hier drinnen richtig gefangen war. Wir hatten richtig Angst und haben die Nacht schlaflos im Auto verbracht, weil es im Zelt nicht auszuhalten war - ich hatte permant Dorothy von "The Wizard of Oz" im Kopf, die mit ihrem Haus davon fliegt. So schlimm war es (zumindest für uns) dann doch nicht, wir hatten das Zelt gut gesichert und unsere sieben Sachen waren noch an Ort und Stelle, was man von anderen nicht behaupten konnte...
Nicht weit von Torbole entfernt befindet sich der bekanntere und weit grössere (und teurere) Ort Riva del Garda, der zum flanieren einlädt.
Den Abschluss unserer Autotour bildete Venedig. Nachdem wir nach den fast zwei Wochen auf diversen Campingplätzen schon Sehnsucht nach einem richtigen Bett und einem eigenen Badezimmer hatten, wollten wir uns im nahegelegenen Vorort Mestre ein Hotel suchen. So spontan irgendetwas zu finden ist in und auch um Venedig gar nicht mal so einfach - wie gesagt, es war 2000 und Internet am Handy noch nicht ganz so verbreitet wie heute. Nach einigem Hin und Herfahren haben wir dann noch halbwegs erschwinglich im Hotel "da Tito" ein Zimmer mit Frühstück bekommen. Das relativ einfache Hotel liegt zwar Mitten in Mestre, ist aber direkt an einer Bushaltestelle gelegen, von wo aus man direkt nach Venedig hinein kommt!
Venedig... Meine grosse Liebe! Das war mein erster Besuch in der Lagunenstadt, bei dem wir uns noch mehr an das Touristen Programm gehalten: den Campanile erklommen und Venedig von oben betrachtet, haben die Tauben am Markusplatz (angewidert) bestaunt, haben uns von den Menschenmassen (mehrmals) über die Rialtobrücke schieben lassen, sind durch die engen Gassen und kleinen Kanälchen geschlendert, mit den Vaporetti kreuz und quer durch die Stadt gefahren und haben verzweifelt einen kleinen Shop mit handgemachten Masken gesucht, wo ich nicht gleich einkaufen wollte =D Ich habe nämlich eine wunderschöne, vergoldete Maske in Form einer Feder gesehen. Der Preis war einfach total hoch und so habe ich sie damals nicht gekauft und mich noch jahrelang drüber geärgert. Ich musste also wieder kommen! Drei Jahre später war ich dann aber nochmal in Venedig und hab mir diese Maske gegönnt und so hängt sie nun im Vorzimmer und ich freue mich jeden Tag drüber. 2009, nach meinem dritten Besuch, hat sie dann übrigens noch Verstärkung in Form eines vergoldeten Blattes bekommen...
Nach Venedig ging's dann auch wieder direkt heim. Nach den unzähligen gefahrenen Kilometern wollten wir eigentlich auch nur noch nach Hause und wieder im eigenen Bett schlafen.
Es war ein spannender und sehr kulturreicher Urlaub, ich würde aber heute einiges anders machen als damals. Da ich damals noch keinen Führerschein hatte musste mein Ex-Freund die gesamte Strecke alleine fahren und das ist schon sehr anstrengend. Ich fand es auch sehr schade, dass wir vom Nachtleben leider nichts mitbekommen haben, weil mein Ex leider nicht so viel Energie wie ich hatte =D
Unser Trip fing schon mal eher bescheiden an, da uns am Vormittag als wir Richtung Süden losfahren wollten gleich mal die Vorderachse des Autos gebrochen ist. Also hiess es erstmal auf die Schnelle einen Mechaniker auftreiben, der uns den Schaden noch am selben Tag reparieren konnte. Wir haben dann tatsächlich einen gefunden und konnten wirklich noch am selben Tag los! Wir haben es allerdings nicht mehr nach Italien geschafft, sondern haben beschlossen einen Stopp am Wörthersee zu machen und haben die Nacht am Campingplatz Strandbad Klagenfurt verbracht.
In der Früh ging's dann endlich weiter und schon nach kurzer Zeit haben wir die italienische Grenze passiert! Unser erstes Ziel in Italien war Cinque Terre, fünf malerische Örtchen direkt an der Küste. Leider kam dann auch die Enttäuschung. Zum einen darf man mit dem Auto (verständlicherweise) nicht in die Orte runter fahren, zum anderen sind sie wahnsinnig Touristenüberlaufen und für jeden Pups musste man bezahlen. So haben wir beschlossen, dass uns die tolle Aussicht auf die Orte reicht und sind dann einfach die Küste weiter südlich gefahren. Nach einer kurzen Rast in La Spezia (wunderhübsche Promenade) haben wir die Nacht dann im nahegelegenen Lerici verbracht.
Am Folgetag ging's dann weiter an der Küste entlang, an Carrara, das für seinen weissen Marmor bekannt ist, vorbei nach Pisa. Obligatorisch ist natürlich der Besuch des Schiefen Turms, der damals allerdings gesperrt war. Wirklich spannend fanden wir das Areal dann eigentlich auch nicht (ausserdem ebenfalls von Touristen überlaufen) und so ging's noch weiter nach San Gimignano. Auch wenn man von diesem Ort noch nichts gehört hat, Bilder davon hat man bestimmt schon mal gesehen. Das mittelalterliche Manhattan zählt wohl neben Florenz und Pisa zu den meistbesuchten Orten in der Toskana. Kein Wunder, denn er ist wirklich beeindruckend! Überall stösst man auf die Geschlechtertürme, die teilweise über 50 m hoch sind!
Für die folgenden Nächte haben wir uns dann am Campingplatz "Michelangelo" einquartiert, der sich etwas ausserhalb von Florenz befindet, dafür aber einen tollen Blick auf die Stadt bietet. Florenz hätte weit mehr als einen ganzen Tag benötigt, aber ich habe zumindest die Nase des Bronze-Ebers Porcellino gestreichelt, was Glück bringen soll =) Nebenbei haben wir uns natürlich auch die übrigen Sehenswürdigkeiten wie den Neptun Brunnen, den berühmten David, die Ponte Vecchio sowie den Domplatz Santa Maria del Fiore angesehen. Leider waren wir aufgrund der Menschenmassen so gut wie nirgendwo drinnen. Inzwischen ist es zum Glück möglich diverse Eintrittskarten schon von zu Hause aus online zu kaufen um sich so ewig lange Wartezeiten zu ersparen.
Wenn man in Florenz ist, kann man auch gleich einen Abstecher nach Verona machen um sich das berühmte (angebliche Eltern) Haus der Julia (Casa di Giulietta) samt dem (nachträglich angebauten) Balkon anzusehen. Hier kann man, wie alle anderen Touristen auch, der Julia an den Busen grapschen. Ansonsten fand ich Verona relativ unspektakulär.
Um nach den vielen gefahrenen Kilometern ein wenig zu relaxen haben wir uns dann wieder Richtung Norden und heimwärts aufgemacht und für zwei Tage in Torbole am Gardasee am Campingplatz Europa niedergelassen. Eine wunderschöne und imposante Umgebung! Die Berge rundherum bieten wirklich eine Wahnsinnskulisse - besonders toll bei starken Gewittern. Nicht. Ich glaube, das war bisher mein mit Abstand grösstes Schreckerlebnis. EVER! Zu dieser Zeit gingen überall sehr starke Gewitter nieder, und umgeben von den hohen Bergen hatte ich das Gefühl, dass das Wetter hier drinnen richtig gefangen war. Wir hatten richtig Angst und haben die Nacht schlaflos im Auto verbracht, weil es im Zelt nicht auszuhalten war - ich hatte permant Dorothy von "The Wizard of Oz" im Kopf, die mit ihrem Haus davon fliegt. So schlimm war es (zumindest für uns) dann doch nicht, wir hatten das Zelt gut gesichert und unsere sieben Sachen waren noch an Ort und Stelle, was man von anderen nicht behaupten konnte...
Nicht weit von Torbole entfernt befindet sich der bekanntere und weit grössere (und teurere) Ort Riva del Garda, der zum flanieren einlädt.
Den Abschluss unserer Autotour bildete Venedig. Nachdem wir nach den fast zwei Wochen auf diversen Campingplätzen schon Sehnsucht nach einem richtigen Bett und einem eigenen Badezimmer hatten, wollten wir uns im nahegelegenen Vorort Mestre ein Hotel suchen. So spontan irgendetwas zu finden ist in und auch um Venedig gar nicht mal so einfach - wie gesagt, es war 2000 und Internet am Handy noch nicht ganz so verbreitet wie heute. Nach einigem Hin und Herfahren haben wir dann noch halbwegs erschwinglich im Hotel "da Tito" ein Zimmer mit Frühstück bekommen. Das relativ einfache Hotel liegt zwar Mitten in Mestre, ist aber direkt an einer Bushaltestelle gelegen, von wo aus man direkt nach Venedig hinein kommt!
Venedig... Meine grosse Liebe! Das war mein erster Besuch in der Lagunenstadt, bei dem wir uns noch mehr an das Touristen Programm gehalten: den Campanile erklommen und Venedig von oben betrachtet, haben die Tauben am Markusplatz (angewidert) bestaunt, haben uns von den Menschenmassen (mehrmals) über die Rialtobrücke schieben lassen, sind durch die engen Gassen und kleinen Kanälchen geschlendert, mit den Vaporetti kreuz und quer durch die Stadt gefahren und haben verzweifelt einen kleinen Shop mit handgemachten Masken gesucht, wo ich nicht gleich einkaufen wollte =D Ich habe nämlich eine wunderschöne, vergoldete Maske in Form einer Feder gesehen. Der Preis war einfach total hoch und so habe ich sie damals nicht gekauft und mich noch jahrelang drüber geärgert. Ich musste also wieder kommen! Drei Jahre später war ich dann aber nochmal in Venedig und hab mir diese Maske gegönnt und so hängt sie nun im Vorzimmer und ich freue mich jeden Tag drüber. 2009, nach meinem dritten Besuch, hat sie dann übrigens noch Verstärkung in Form eines vergoldeten Blattes bekommen...
Nach Venedig ging's dann auch wieder direkt heim. Nach den unzähligen gefahrenen Kilometern wollten wir eigentlich auch nur noch nach Hause und wieder im eigenen Bett schlafen.
Es war ein spannender und sehr kulturreicher Urlaub, ich würde aber heute einiges anders machen als damals. Da ich damals noch keinen Führerschein hatte musste mein Ex-Freund die gesamte Strecke alleine fahren und das ist schon sehr anstrengend. Ich fand es auch sehr schade, dass wir vom Nachtleben leider nichts mitbekommen haben, weil mein Ex leider nicht so viel Energie wie ich hatte =D
Habt ihr auch eine Italienrundreise gemacht? Und habt ihr auch eine Stadt, in die es euch immer wieder zieht?
Liebe Grüsse,
Mittwoch, 14. Mai 2014
{UNTERWEGS IN} Siebenbürgen/Rumänien
Ich habe es ja schön öfters hier am Blog fallen lassen, dass ich transilvanische Wurzeln habe. Warum ich euch aber noch nie ausführlicher davon erzählt habe, ist mir ein Rätsel (danke für den Anstoss, liebe H.). Das soll sich heute ändern!
Meine Grosseltern und meine Mutter stammen Siebenbürgen, einer Region die im Herzen von Rumänien liegt und dem Grossteil wohl eher unter der Bezeichnung Transsilvanien bekannt ist.
Diese erste Reise, die uns zu einigen Kirchenburgen führte, fand ich besonders interessant, da man als Kind ein ganz anderes Bild von allem hat. Abgesehen davon hat sich in 15 Jahren doch einiges getan. Hermannstadt (Sibiu) zB. sollte 2007 Kulturhauptstadt Europas sein und so wurde schon 2003 fleissig restauriert (beinahe die gesamte Innenstadt glich einer einzigen Baustelle).
Besonders gefreut habe ich mich, dass wir Fogarasch, die Geburtstadt meiner Mutter (wenn auch nur kurz) besucht haben. Wir haben auch, während sich der Rest der Reisegruppe das Schloss angesehen hat, einen kurzen Abstecher zum Haus meiner Grosseltern gemacht, wo wir jedes Jahr unseren Sommerurlaub verbrachten! Was für ein Gefühl, wenn man nach all den Jahren zurück kehrt...
Unsere Reise führte uns zu den Orten: Hermannstadt, Michelsberg, Heltau, Roter Turm-Pass, Cozia, Curtea de Arges, Kronstadt, Fogarasch, Schäßburg, Agnetheln, Mediasch und Birthälm.
Den "Lustigen Friedhof" in Săpânța zum Beispiel oder den auf über 1.400 m gelegenen Prislop Pass, wo es plötzlich nur mehr 10°C hatte. Oder aber auch den Bargau Pass, einem der Schauplätze in Bram Stoker's Roman Dracula - letzterer ist in Rumänien übrigens allgegenwärtig. Geburtshaus hier, Schloss da und Restaurants, Bars und Hotels quasi an jeder Ecke. Dabei hat der Blutsauger aus dem Roman nur recht wenig bis gar nichts mit seiner Vorlage, dem walachischen Fürsten Vlad III. gemein...
So praktisch so eine geführte Rundreise auch ist, man muss doch Abstriche machen, vor allem wenn man wie Mr. Xoxolat und ich gerne fotografiert. So muss man sich nach der Reisegruppe richten und kann nicht einfach nach Lust und Laune ewig lange herumstreifen. Deswegen müssten wir eigentlich auf eigene Faust losziehen... Die Karpaten würden mich reizen und Bukarest ist bestimmt auch nicht uninteressant, genauso wie ein Badeurlaub in Constanța. Irgendwann mal, irgendwann...
Meine Grosseltern und meine Mutter stammen Siebenbürgen, einer Region die im Herzen von Rumänien liegt und dem Grossteil wohl eher unter der Bezeichnung Transsilvanien bekannt ist.
Wiedersehen nach nach 15 Jahren.
Meine Oma, die 2005 gestorben ist und die wir bis dahin alljährlich in Rumänien besucht haben, wanderte direkt nach der Wende 1989 nach Deutschland aus. Und erst Oktober 2003 habe ich es mit meiner Mutter, dank dem Verein der Siebenbürger Sachsen in Wien, das erste Mal nach 15 Jahren, wieder nach Siebenbürgen geschafft! Der Altersdurchschnitt unserer Reisegruppe lag mit Sicherheit um die 70 (ich war logischerweise die Jüngste), aber ich fand es undheimlich spannend, was die Teilnehmer alles zu erzählen hatten, da jeder einzelne in einer der Städte aufgewachsen ist und seine eigene Geschichte beizutragen hatte.Diese erste Reise, die uns zu einigen Kirchenburgen führte, fand ich besonders interessant, da man als Kind ein ganz anderes Bild von allem hat. Abgesehen davon hat sich in 15 Jahren doch einiges getan. Hermannstadt (Sibiu) zB. sollte 2007 Kulturhauptstadt Europas sein und so wurde schon 2003 fleissig restauriert (beinahe die gesamte Innenstadt glich einer einzigen Baustelle).
Besonders gefreut habe ich mich, dass wir Fogarasch, die Geburtstadt meiner Mutter (wenn auch nur kurz) besucht haben. Wir haben auch, während sich der Rest der Reisegruppe das Schloss angesehen hat, einen kurzen Abstecher zum Haus meiner Grosseltern gemacht, wo wir jedes Jahr unseren Sommerurlaub verbrachten! Was für ein Gefühl, wenn man nach all den Jahren zurück kehrt...
Unsere Reise führte uns zu den Orten: Hermannstadt, Michelsberg, Heltau, Roter Turm-Pass, Cozia, Curtea de Arges, Kronstadt, Fogarasch, Schäßburg, Agnetheln, Mediasch und Birthälm.
Einmal ist keinmal.
... Und so bin ich zusammen mit dem Sachsenverein, Mr. Xoxolat und meiner Mutter im April 2008 erneut nach Siebenbürgen aufgebrochen! Die Reise führte uns dieses Mal im Grossen und Ganzen nach Nordsiebenbürgen und zu den Molaudauklöstern. Ich gestehe, mir persönlich waren es zu viele Klöster, dafür haben wir aber eine ganze Menge andere spannende Orte gesehen.Den "Lustigen Friedhof" in Săpânța zum Beispiel oder den auf über 1.400 m gelegenen Prislop Pass, wo es plötzlich nur mehr 10°C hatte. Oder aber auch den Bargau Pass, einem der Schauplätze in Bram Stoker's Roman Dracula - letzterer ist in Rumänien übrigens allgegenwärtig. Geburtshaus hier, Schloss da und Restaurants, Bars und Hotels quasi an jeder Ecke. Dabei hat der Blutsauger aus dem Roman nur recht wenig bis gar nichts mit seiner Vorlage, dem walachischen Fürsten Vlad III. gemein...
So praktisch so eine geführte Rundreise auch ist, man muss doch Abstriche machen, vor allem wenn man wie Mr. Xoxolat und ich gerne fotografiert. So muss man sich nach der Reisegruppe richten und kann nicht einfach nach Lust und Laune ewig lange herumstreifen. Deswegen müssten wir eigentlich auf eigene Faust losziehen... Die Karpaten würden mich reizen und Bukarest ist bestimmt auch nicht uninteressant, genauso wie ein Badeurlaub in Constanța. Irgendwann mal, irgendwann...
Hat jemand von euch ebenfalls transsilvanische Wurzeln? Wer von euch war schon mal in Rumänien?
Sonntag, 9. März 2014
{UNTERWEGS IN} Bad Hofgastein oder Me, Myself & I - KW10/14
Kaum zu glauben, wie schnell unser Winter-Urlaub plötzlich vor der Tür stand! So plötzlich, dass ich gleich mal die Hälfte zu Hause vergessen habe - trotz Packliste. Unter anderem auch den PIN für mein Handy, aber das ist wieder eine andere Geschichte, die ich euch später noch genauer erzählen werde... Um zum ausführlichen Urlaubsbericht zu kommen, klickt ihr gleich mal auf den Weiterlesen-Button =)
Montag, 7. Oktober 2013
{UNTERWEGS IN} Κέρκυρα (Korfu)
Beware of the retro-feeling der Fotos. Damals waren Digitalkameras noch nicht gang und gäbe =)
So quasi als Sommer-Abschluss oder Kampf gegen das Fernweh möchte ich mit euch heute noch einmal ein wenig in meinem Fotoalbum blättern!
Zwei Jahre nachdem ich das erste Mal gemeinsam mit meinem damaligen Freund und unseren Freunden auf Urlaub gefahren bin (Serifos, ihr erinnert euch), gab's quasi eine Reunion (mit ein wenig unterschiedlicher Zusammensetzung) wieder zu acht.
Korfu, die nördlichste der sieben ionischen Inseln, erwartete uns im Sommer 1999.
Bekannt ist die Insel wohl allen Sisi Fans, da die junge Kaiserin aufgrund des milden Klimas hier sehr viel Zeit verbracht hat.
So quasi als Sommer-Abschluss oder Kampf gegen das Fernweh möchte ich mit euch heute noch einmal ein wenig in meinem Fotoalbum blättern!
Zwei Jahre nachdem ich das erste Mal gemeinsam mit meinem damaligen Freund und unseren Freunden auf Urlaub gefahren bin (Serifos, ihr erinnert euch), gab's quasi eine Reunion (mit ein wenig unterschiedlicher Zusammensetzung) wieder zu acht.
Korfu, die nördlichste der sieben ionischen Inseln, erwartete uns im Sommer 1999.
Bekannt ist die Insel wohl allen Sisi Fans, da die junge Kaiserin aufgrund des milden Klimas hier sehr viel Zeit verbracht hat.
Montag, 2. September 2013
MissXoxolat and the Chocolate Factory
Ich habe zwar keine Tour gewonnen (zumindest aber geschenkt bekommen) und die tollste Schokoladenfabrik der Welt ist sie wohl auch nicht, trotzdem möchte ich euch ein wenig an unserem Besuch inklusive Workshop für Kinder (€9,- für Kinder) im österreichischen Familienunternehmen Heindl, dass es seit den 50er Jahren gibt, teilhaben lassen.
Gleich zu Beginn durften die Kinder aus je einer Stange Marzipan und Nougat selbst Pralinen kreieren, in bunte Alufolie und anschliessend in ein Zellophansackerl mit Schleife verpacken. Dass der Grossteil der Masse natürlich in den Mund anstatt ins Sackerl gewandert ist, brauche ich wohl nicht erwähnen, obwohl wir die Führung um 10 Uhr morgens hatten...
Direkt gegenüber vom Workshop konnte man (hinter Glas wie im Zoo) den Fliessbandarbeitern zusehen: fünf Damen, die je eine Sorte Pralinen in das jeweilige Fach der Schachtel schlichten, eine Dame für die Schutzfolie, eine die den Deckel drauf gibt, etc. bis die Pralinenschachtel dann schlussendlich (nach zusätzlich noch zwei Maschinen) im Schrumpfbeutel verpackt ist. Oder wie Marzipankartoffeln in Zellophansackerl eingepackt werden...
Ich wär ja gerne unter diesem Gerät gelegen, hätt den Mund weit aufgerissen, damit ein, zwei Kugeln rein plumpsen =) Obwohl... eigentlich hätt ich mich nur neben die grosse Schale stellen müssen, wo kiloweise lose Marzipankartoffeln drinnen waren =D
Nicht sonderlich spannend, wie ich finde. Aber zumindest gab's wieder etwas zum Probieren ;-) Zitronenwaffeln und Haselnussecken von Pischinger zB. (gehört seit 2006 zu Heindl).
Weiter ging's ins "Kino", wo wir einen kurzen Film über die Firmengeschichte und die Herstellung von Schokolade erfahren haben und danach ins Schokomuseum, wo wir (nochmal) die Geschichte des Kakaos bzw. wie die Kakaobohne die Weltherrschaft an sich riss erfuhren, wie hoch ein Kakaobaum ist, wo seine Früchte dranhängen oder aus der Kakaofrucht die Kakaobohne gewonnen wird.
Zum Abschluss - und das war wohl das eigentliche Highlight des Besuches - durfte man noch nach herzenslust von den drei Schokobrunnen naschen. Helle, dunkle und weisse Schokolade, es war also wirklich für jeden etwas dabei!
Ausserdem gab's noch eine Duftorgel, wo man Düfte und einen Fühlkasten wo man Zutaten (etwa Kakaobohnen, Pistazien oder Mandeln) erraten konnte.
Unterm Strich muss ich aber leider sagen, dass ich etwas enttäuscht war. Insgesamt hat der Besuch zwar etwa 90 Minuten gedauert, ich hätte aber doch gerne mehr von der eigentlichen Herstellung der Pralinen gesehen und nicht nur, wie sie verpackt werden. Wir haben ja eine Kinderführung gemacht, vielleicht gibt es ja andere Führungen, wo das möglich ist. Andererseits kann es natürlich auch aufgrund von Hygienevorschriften verboten sein...
Gleich zu Beginn durften die Kinder aus je einer Stange Marzipan und Nougat selbst Pralinen kreieren, in bunte Alufolie und anschliessend in ein Zellophansackerl mit Schleife verpacken. Dass der Grossteil der Masse natürlich in den Mund anstatt ins Sackerl gewandert ist, brauche ich wohl nicht erwähnen, obwohl wir die Führung um 10 Uhr morgens hatten...
Direkt gegenüber vom Workshop konnte man (hinter Glas wie im Zoo) den Fliessbandarbeitern zusehen: fünf Damen, die je eine Sorte Pralinen in das jeweilige Fach der Schachtel schlichten, eine Dame für die Schutzfolie, eine die den Deckel drauf gibt, etc. bis die Pralinenschachtel dann schlussendlich (nach zusätzlich noch zwei Maschinen) im Schrumpfbeutel verpackt ist. Oder wie Marzipankartoffeln in Zellophansackerl eingepackt werden...
Ich wär ja gerne unter diesem Gerät gelegen, hätt den Mund weit aufgerissen, damit ein, zwei Kugeln rein plumpsen =) Obwohl... eigentlich hätt ich mich nur neben die grosse Schale stellen müssen, wo kiloweise lose Marzipankartoffeln drinnen waren =D
Nicht sonderlich spannend, wie ich finde. Aber zumindest gab's wieder etwas zum Probieren ;-) Zitronenwaffeln und Haselnussecken von Pischinger zB. (gehört seit 2006 zu Heindl).
Weiter ging's ins "Kino", wo wir einen kurzen Film über die Firmengeschichte und die Herstellung von Schokolade erfahren haben und danach ins Schokomuseum, wo wir (nochmal) die Geschichte des Kakaos bzw. wie die Kakaobohne die Weltherrschaft an sich riss erfuhren, wie hoch ein Kakaobaum ist, wo seine Früchte dranhängen oder aus der Kakaofrucht die Kakaobohne gewonnen wird.
Zum Abschluss - und das war wohl das eigentliche Highlight des Besuches - durfte man noch nach herzenslust von den drei Schokobrunnen naschen. Helle, dunkle und weisse Schokolade, es war also wirklich für jeden etwas dabei!
Ausserdem gab's noch eine Duftorgel, wo man Düfte und einen Fühlkasten wo man Zutaten (etwa Kakaobohnen, Pistazien oder Mandeln) erraten konnte.
Unterm Strich muss ich aber leider sagen, dass ich etwas enttäuscht war. Insgesamt hat der Besuch zwar etwa 90 Minuten gedauert, ich hätte aber doch gerne mehr von der eigentlichen Herstellung der Pralinen gesehen und nicht nur, wie sie verpackt werden. Wir haben ja eine Kinderführung gemacht, vielleicht gibt es ja andere Führungen, wo das möglich ist. Andererseits kann es natürlich auch aufgrund von Hygienevorschriften verboten sein...
Habt ihr auch schon eine Führung in einer Schokoladefabrik gemacht?
Mittwoch, 7. August 2013
{UNTERWEGS IN} Σέριφος (Serifos)
Nein, wir waren leider nicht kurzfristig auf Urlaub und werden es wohl auch nicht so schnell sein (Kindergartenbeginn für beide Kids im September, mein Arbeitsbeginn im Oktober und Mr. Xoxolat hat seinen neuen Job erst begonnen). Da ich an latentem Fernweh leide, blättere ich gelegentlich aber meine alten Fotoalben durch und schwelge in Erinnerungen.
Ich möchte euch ein wenig daran teilhaben lassen und werde damit vielleicht eine kleine Serie machen =)
Mein erster richtiger Urlaub, so ganz alleine und ohne Eltern (wir waren eigentlich nie richtig auf Urlaub. Verwandtenbesuche in Deutschland und Siebenbürgen zähle ich nicht als Urlaub...), war 1997 ein Gruppenurlaub mit meinem damaligen Freund und sechs weiteren guten Freunden und ging nach Serifos. Seri-was? Nie gehört. So gings mir auch, als ich den Namen dieser Insel das erste Mal gehört habe.
Mein erster richtiger Urlaub, so ganz alleine und ohne Eltern (wir waren eigentlich nie richtig auf Urlaub. Verwandtenbesuche in Deutschland und Siebenbürgen zähle ich nicht als Urlaub...), war 1997 ein Gruppenurlaub mit meinem damaligen Freund und sechs weiteren guten Freunden und ging nach Serifos. Seri-was? Nie gehört. So gings mir auch, als ich den Namen dieser Insel das erste Mal gehört habe.
Serifos ist eine griechische Mini-Mini-Insel, die zur Inselgruppe der Kykladen gehört, genauso wie auch die wesentlich bekannteren Inseln Santorin und Mykonos zB. Ich habe wirklich keine Ahnung mehr, warum wir uns genau diese Insel ausgesucht haben, die (zumindest damals) so fernab von jeglichem (Massen)Tourismus war...
| Informationen über die Insel haben wir uns damals noch aus der Bibliothek organisiert =) |
Wie dem auch sei, Serifos ist nach wie vor mit dem Flugzeug nicht direkt zu erreichen. Man fliegt zuerst nach Athen und fährt dann (nachdem man Mitten in der Nacht landet, kein Geld für ein Hotel ausgeben will und somit direkt am Fährhafen schläft...) mit der Fähre weiter, bis man dann nach etwa 2,5 Stunden sein Ziel erreicht hat. Vorzugsweise bei nicht so glattem Wellengang mit einem Tragflügelboot wie dem der Flying Dolphins Fähren, wo man dann nicht so recht weiss, ob es am oder unterm Deck besser ist und kommt dann ganz grün im Gesicht an. Aber das ist wieder eine andere Geschichte...
Gewohnt haben wir, weil wir uns noch nichts anderes leisten konnten/wollten noch jung und beweglich waren, auf einem sehr, sehr coolen Campingplatz und unsere Zelte lagen nur durch einen Zaun getrennt direkt am Strand. Traumhaft, sag ich euch! Wie ich auf der Hompage gesehen habe, gibt es mittlererweile auch einen Pool in der Anlage, vor 16 Jahren (meine Güte, dass das wirklich schon so lang her ist...) war dort noch nicht sonderlich viel los - und es gab noch Kassetten! Die Campingplatzbar hatte anscheinend nur eine davon, den die wurde wirklich jeden Abend im loop gespielt. Aber die Bungalows gab es damals schon und erfüllten ihren Zweck, wir sassen dort fast jeden Abend zusammen, weil ein Pärchen nicht im Zelt schlafen wollte und sich so einen Bungalow gemietet hatte.
Wundert euch nicht über die schlechte Qualität der Fotos, die sind analog entstanden, eingescannt bzw. schlecht abfotografiert und doch schon 16 Jahre alt retro und das gehört so ;-)
| Blick auf die Bucht von Livadi, wo auch unser Campingplatz war |
| Zeltplatz-Besucher - die hatte so toll (wie mit Kajal) umrandete Augen |
| mein Original rumänisches 70er Jahre Zelt (meiner Eltern) ging leider in die Brüche... |
Die Insel ist an sich nicht wirklich aussergewöhnlich - man darf aber nicht vergessen, dass gerade die Kykladen im Sommer sehr trocken und landschaftlich eher karg sind, das Wasser war dafür aber glasklar, mit hübschen Fischen und sogar Seesternen und die Leute waren (zumindest damals) sehr nett. Apropos Meerwasser: in diesem Urlaub hatte ich auch zum ersten Mal Bekanntschaft mit Salzwasser gemacht. Stranges feeling... Aber ich wusste damals schon, das ist mein Element!
| Unterwegs in der Hauptstadt der Insel Serifos Chora |
Die knapp zwei Wochen vergingen auf der kleinen Insel, die sich in sehr kurzer Zeit umrunden lässt (am ersten Bild seht ihr gelb markiert, die einzige richtige Strasse rund um die Insel) und auf der es eigentlich nicht wirklich was Aufregendes zu sehen gibt, trotzdem wie im Flug und der Abschied fiel mir (wie immer wenn ich weg fahre) doch recht schwer.
| Me, Myself and I anno 1997 |
So ganz aus war unser Urlaub allerdings trotzdem noch nicht, denn wir haben in Athen noch einen Zwischenstopp gemacht. Sind in der Stadt herum gelaufen (was für ein Verkehrschaos!!!), haben uns all die antiken Steine angesehen, die überall verstreut sind und die Akropolis erklommen - natürlich touristenlike zur ärgsten Mittagshitze. Und warum sagt einem niemand, dass man für die Stufen rauf zum Parthenon fast schon eine Leiter benötigt?!
| Akropolis |
Was ich nie vergessen werde, ist wohl meine Ankunft zuhause. Ich bin mit Sack und Pack heimgekommen, der Fernseher läuft gerade (wie immer bei meinen Eltern) und ich sehe die fürchterlichen Bilder von Prinzessin Dianas Unfall, der genau an diesem Tag passiert ist. Das war wirklich ein sehr seltsames Feeling und ich erinnere mich, dass mir damals sogar die Tränen kamen, weil ich den Unfall und den Tod der Prinzessin so traurig fand...
Abgesehen davon war der Urlaub insgesamt gesehen aber schon super, auch wenn wir uns nicht nur einmal gezofft hatten. Aber was erwartet man schon gross, wenn acht Jugendliche mit doch eher unterschiedlichen Vorstellungen vom perfekten Urlaub in die Ferne losziehen. Aber diese Erkenntnis sollte noch einige weitere Gruppenurlaube auf sich warten lassen...
Ausserdem hab ich mich in Griechenland wie ein Schulkind gefühlt. Überall diese kryptischen Buchstaben, die ich zu entziffern versucht und mich wahnsinnig gefreut habe, wenn ich lesen und verstehen konnte, was geschrieben stand =D Meine Griechenlandliebe hält übrigens bis heute an! Ich war seit dem noch weitere drei Mal dort, jedes Mal in einer anderen Region, finde es immer noch toll und würd's ja gerne genau so halten:
Ausserdem hab ich mich in Griechenland wie ein Schulkind gefühlt. Überall diese kryptischen Buchstaben, die ich zu entziffern versucht und mich wahnsinnig gefreut habe, wenn ich lesen und verstehen konnte, was geschrieben stand =D Meine Griechenlandliebe hält übrigens bis heute an! Ich war seit dem noch weitere drei Mal dort, jedes Mal in einer anderen Region, finde es immer noch toll und würd's ja gerne genau so halten:
STS "Irgendwann bleib i dann dort..."
die 80er Jahre Optik blenden wir mal aus...
Könnt ihr euch noch an euren ersten Urlaub erinnern? Wohin ging's? War zufällig schon jemand von euch ebenfalls auf Serifos?
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