Couchgeschichte | MissXoxolats Schokoladenseiten: Couchgeschichte
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Montag, 18. Februar 2013

Couchgeschichte

Frau und Mann sitzen zum Hauptabendprogramm auf der Couch. Plötzlich beginnt das schlafende Kind im Kinderzimmer zum Weinen.
Frau:"Gehst du?"
Mann: "Du hast doch Nightshift"
Frau: "Ich hab aber auch Dayshift."
Mann: "Aber du gehst nicht arbeiten."

Ist zwangsläufig und ausschliesslich der für Haushalt und Kinder zuständig, der nicht arbeiten geht? Wenn man Day- und Nightshifts hat, wann hat man frei? Braucht man überhaupt frei? Hat man, wenn man zuhause ist, nicht ohnehin genug frei? Darf man sich diese "Freiheit" nicht auch nehmen, wenn man zuhause ist oder muss man dafür arbeiten gehen?

Kommentare:

  1. Ist das eine fiktive Geschichte? ;-)

    Also wenn ich frei/Urlaub habe, dann kann ich meinen Tag selbstbestimmt gestalten und das geht ja mit Baby/Kleinkind wohl definitiv nicht, der Rhytmus, Tagesablauf wird vom Kind bestimmt. Nicht zu vergessen die Verantwortung, die man trägt.

    Derjenige, der daheim bleibt, hat seinen Job daheim, der Berufstätige "draußen" - wenn beide zuhause sind, fährt man wohl am besten, wenn man sich die Tätigkeit aufteilt bzw. ausmacht, wann wer zum Einsatz kommt. Das ist zumindest die Theorie. In der Praxis will das Kind vielleicht dann wieder gerade den anderen Elternteil oder der Auswärtsarbeitende hat einen schwierigen Arbeitstag vor sich oder jemand kränkelt grad etc...

    Insofern ist es immer auch ein Balanceakt, bei dem aber unterm Strich sowas wie Gleichverteilung entstehen sollte.

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  2. Das kenn ich nur zu gut, ich glaub so gehts eigentlich fast allen von uns.
    Mich würde nur interessieren wie es denn dann aussehen würde wenn der Mann unseren "Job" übernimmt :-)
    LG Cat

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  3. Alsooo erstmal zu dir :)
    Auch wenn ich keine Kinder hab und somit nicht direkt aus Erfahrung sprechen kann, kann ich trotzdem aus der Erfahrung von Freundinnen mit Kindern sprechen.
    Ich finde es ehrlich gesagt anstrengender sich Tag und Nacht um ein Kinder oder mehrere Kinder zu kümmern, wie 8 Stunden zu arbeiten. Okay, als Bauabreiter oder sowas in der Art arbeitet man vllt härter als im Büro, aber man kann sich auch mal ne Pause gönnen. Das kann man mit Kindern immer nur so wie es die Kinder zulassen!
    Daher find ich kann auch ein Mann nachts mal durchaus aufstehen und nach dem Kind schauen!

    Dann noch vielen Dank dir. Fasching hat mich etwas aus dem Bloggerrhythmus geworfen.
    Ich mag die Bootcut-Jeans super arg, aber selbst mit meinen Keilboots schleifen die noch auf dem Boden :D Daher trag ich sie leider viel zu selten.

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  4. ich kann auch nicht mitreden, weil ich (noch) keine kinder habe. ich komm meistens nach einem 9-10 stunden tag im büro heim (mit wegzeit bin ich gesamt ca. 12 std. außer haus) und bin dann immer total kaputt. ich hab früher als kindergärtnerin gearbeitet, deshalb kann ich mir ca. vorstellen wie ein tag mit kindern aussehen kann. Circa! (kindergarten tagesablauf ist immer noch was anderes, als mit eigenen kids. in vielerlei hinsicht).
    ich bin nicht der meinung, dass "ein tag im büro" weniger anstregend ist, als daheim auf die kinder zu schauen. ich glaub, es ist einfach nur "anders" anstrengend. es ist ja auch eine komplett andere tätigkeit.
    wie man später am besten die freizeit und "arbeitszeit" regelt....keine ahnung...aber ich schließe mich da almi an. das wird wohl ein balanceakt sein und viel kompromisse benötigen.

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  5. Der Job zu Hause mit Kind ist absolut auch Arbeit! Die emotionale Leistung ist auf jeden Fall riesig. Auch finde ich es eine Herausforderung, gescheit mit der Arbeitszeit umzugehen; will heissen, ohne schlechtes Gewissen nachmittags Kaffee trinken zu gehen und dann abends ohne Groll noch den Abwasch zu erledigen. Ich kenne Familien, die sich die Nächte nach Plan aufteilen; wir leben eher ungeplant und da geschieht es oft, dass die Mama mehr Kindbetreuung übernimmt. Geplant heisst vielleicht mit gutem Gewissen Pause machen. Ungeplant heisst vielleicht mal ein Ungleichgewicht auszuhalten, dafür aber intuitiv aufs Kind einzugehen. Was willst du???

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  6. wir teilen es uns komplett, obwohl ich zuhause bin und der papa voll arbeitet. wir haben uns sogar anfänglich die flascherl in der nacht geteilt. wir wissen beide, welche belastungen der jeweilige hat: in der arbeit und zuhause. darum gibt's bei uns solche aussagen gar nicht. es gibt witzeleien und blödeleien - deals, die wir ausknobeln, wenn der eine die windel nicht machen will oder der andere sagt: "büüüütttte mach duuuuuu!" ich bekomme auch das gefühl vermittelt, dass mein partner weiß, wie meine tage manchmal so sind...

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  7. Die Frage stelle ich mir auch manchmal.

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  8. Abgesehen vom Arbeitspensum, über das sich sicher streiten lässt und was auch jeder anders empfindet/nach Job variiert, etc., finde ich es eine merkwürdige Einstellung zu denken, wer arbeitet, muss sich nicht mehr um seine Kinder kümmern...
    Vanessa

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